Meldungen aus dem Landesverband Brandenburg

LK Elbe-Elster: Die Tradition lebt

Landrat und Volksbund überzeugen sich gemeinsam vom Pflegezustand der Kriegsgräberstätten im Landkreis

An der Kriegsgräberstätte in Langennaundorf für die Toten des Räumungstransportes aus dem KZ Bergen-Belsen im April 1945. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (r.), Oliver Breithaupt vom Landesverband des Volksbundes (am Zaun links), sowie Vertreter der Ordnungsämter des Landkreises und der Verbandsgemeinde Liebenwerda informierten sich über die Grabpflege vor Ort. Landkreis EE / Torsten Hoffgard, Pressestelle


Der Landkreis Elbe-Elster hat sich in den letzten Jahren mit großem Erfolg dafür engagiert, die Kriegsgräberstätten des Kreises in einen würdigen Zustand zu versetzen.

Gesetzlich ist diese Aufgabe bei den Friedhofsträgern angesiedelt. Diese, meist ehrenamtlich tätigen, Bürgern und Bürgerinnen sowie Vereine und Institutionen sind mit großer Sorgfalt dabei. Schon bei den Begehungen des Landkreises mit dem Volksbund in den letzten Jahren hat sich sehr deutlich diese sehr erfreuliche Kultur der Kriegsgräberfürsorge auf den besuchten Anlagen abge zeichnet. Jährlich werden für die Pflege der Kriegsgräberstätten des Landkreises über 80.000 Euro aufgewendet.

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski konnte sich gemeinsam mit Landesgeschäftsführer Oliver Breithaupt sowie Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung und der Verbandsgemeinde Liebenwerda von dem sehr guten Pflegezustand der Kriegsgräber- und Gedenkstätten in Langennauendorf, Wildgrube, Marxdorf und Uebigau überzeugen.

Diese werden u.a. von den örtlichen Jugendfeuerwehren und dem städtischen Bauhof gepflegt.

Der Landrat würdigte dabei das Engagement der Verantwortlichen im Haupt- und Ehrenamt vor Ort und wies dabei auch auf das Wirken des Volksbundes hin, der einen unverzichtbaren Beitrag dafür leistet, dass das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Brandenburg erhalten bleibt und auch in Zukunft gepflegt wird. Die Mitglieder des Volksbundes werden auf einer der kommenden Versammlungen über Pflegezustand in diesem Rahmen besuchter Kriegsgräberstätten im Landkreis mehr Informationen erhalten. Der Volksbund wird in diesem Rahmen auch seine möglichen Unterstützungsleistungen bei der Pflege von Kriegsgräberstätten im Landkreis vorstellen.

Derzeitig sind im Landkreis mehr als 2.594 Einzelgräber und zwölf Sammelgrabflächen in 51 Orten erfasst. Dort ruhen mehr als 12.000 Tote.
 

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