Der letzte Ton war kaum verklungen, da erhoben sich die ersten Gäste von ihren Plätzen. Minutenlanger Applaus erfüllte den Kurmärker Bürgersaal. Wenig später zeigte sich die Begeisterung noch auf eine andere Weise: Mit ihrer großen Spendenbereitschaft unterstützten die Besucherinnen und Besucher die Arbeit des Volksbundes mit mehr als 1.700 Euro.
Fast 300 Menschen waren zum traditionellen Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg nach Großräschen gekommen. Seit vielen Jahren verbindet die Veranstaltung musikalischen Hochgenuss mit einem klaren Anliegen: Erinnerung bewahren und Friedensarbeit unterstützen.
Ein wichtiges Signal setzte gleich zu Beginn Großräschens neuer Bürgermeister André Lehnick. Er kündigte an, die gemeinsam vom Volksbund und seinem Amtsvorgänger Thomas Zenker begründete Konzerttradition fortführen zu wollen. Ein Bekenntnis, das beim Publikum ebenso gut ankam wie die Musik des Landespolizeiorchesters.
Unter der Leitung von Christian Köhler präsentierte sich das Orchester in bester Spiellaune. Mit Charme und Witz führte der Dirigent durch das abwechslungsreiche Programm und verstand es, die Geschichten hinter den einzelnen Werken lebendig werden zu lassen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen hielt es die Gäste bis zum Schluss im voll besetzten Saal. Die geforderten Zugaben waren der schönste Beweis für einen rundum gelungenen Konzertabend.
Dass am Ende mehr als 1.700 Euro zusammenkamen, war auch der Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer zu verdanken. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, vertreten durch den Ersten Beigeordneten Robert Weidner, unterstützte die Veranstaltung ebenso wie Jens-Peter Meyer und die seit Jahren engagierten Ehrenamtlichen, die mit großem Einsatz den Spendenaufruf begleiteten.
Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem dem Team des Kurmärker Bürgersaals. Mit viel Engagement sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass sich Orchester, Gäste und Ehrenamtliche gleichermaßen willkommen fühlten. Auch kleine Herausforderungen wurden mit großer Selbstverständlichkeit gelöst, ganz gleich, ob es um die Betreuung der Besucher oder zusätzliche Sitzplätze ging.